Span hat eine eigene Familie

Hunde, die in Deutschland ein Zuhause gefunden haben
Claudia Kloni
Beiträge: 2445
Registriert: 17. Mai 2020, 12:06

Re: Span hat eine eigene Familie

Beitrag von Claudia Kloni » 20. Dezember 2025, 22:33

Oh mein lieber Kan,

ich freue mich so sehr, dass du dein Traumfrauchen gefunden hast, die dich liebt, wie du bist :lovelove: .. Und dein DNA Test zeigt mal wieder, was für bunte Mischungen in unseren ungarischen Wundertüten stecken :icon_freu-dance: .. Ich wünsche Dir und Deinem Frauchen eine schöne Weihnachtszeit und einen entspannten Start in das neue Jahr!!!
Die Kloni s mit Joschi :icon_herzen01:

Maja, Mina, Peanut, Hannes, Frodo und Kitty für immer im Herzen!

AnamCara
Beiträge: 8
Registriert: 20. Oktober 2025, 14:22

Re: Span hat eine eigene Familie

Beitrag von AnamCara » 26. Dezember 2025, 16:09

Hallo hier bin ich, Kan mal wieder,
Frauchen lässt mich nun auch schon frei laufen. Da sie weiß, was in mir steckt, kann sie mein Verhalten besser einordnen. Eigentlich hätte sie das nicht gebraucht, denn ich klebe an ihr und möchte dieses Zuhause auch nicht mehr missen. Ich bleibe also auf den Spazierwegen immer in der Nähe und schaue auch ob sie mitkommt. Nun kann ich auch frei mit meinem Hundekumpel, Sam, etwas spielen. Obwohl er ein großer Herdenschutzhund ist, ist er ganz vorsichtig und rempelt mich nie an. Dabei schaue ich auch Frauchen an, ob ich das alles richtig mache, denn ich fordere ihn dann mit Bellen auf mit mir zu laufen.
Ich liebe mich in der Wiese zu wälzen. Aber leider hatte ich das Pech etwas nicht so gut riechendes zu treffen. So wurde ich zu Hause teilweise abgewaschen. Das danach Trocken-Rubbeln mit dem Handtuch finde ich ganz toll, das ist wie eine Massage. Jetzt muss ich mich beeilen, denn gleich geht es wieder los auf die große Wiese zu Sam.
Alles Gute und kommt gut ins neue Jahr!
Kan


Bild

Bild

Bild

Bild

AnamCara
Beiträge: 8
Registriert: 20. Oktober 2025, 14:22

Wie sich Kan entwickelt hat

Beitrag von AnamCara » 26. Juli 2026, 20:20

Hallo Ihr Alle,
hier möchte ich von Kan (Span) berichten. Kan hat sich sehr gut eingelebt. Es hatte ca. ein halbes Jahr gedauert bis er nun endlich frei geworden ist. Er ist weiterhin ein sehr gelassener Weggefährte und sehr genügsam. Ich kann ihn frei laufen lassen, denn er läuft nciht weg und er hat fast kein Jagdtrieb. Selbst im Gatten, wenn dort eine Katze liegt, ignoriert er sie. Bewegt sie sich, wird er aufmerksam, das ist alles. Den vielen Enten, denen wir manchmal im Park begegnen, ignoriert er ganz. Wenn wir mit unseren Hundefreunden Spazieren gehen, hütet er sie nun alle und versucht sie zurückzutreiben, wenn sie zuweit weg rennen. Dabei schaut er immer zu mir, als ob er mich fragen wollte, ist das in Ordnung? Das Treiben unterstützt er mit bellen. Ich dachte schon, dass er keine Stimme hat, denn die ersten ca. 6 Monate hat er kein Laut von sich gegeben.
Er liebt es sich in der Wiese zu wälzen. Manchmal wenn ich Leute treffe und zu lange schwatzend stehen bleibe, bellt er auch kurz, als wolle er sagen, komm lass uns weiter gehen, ich will doch meine Hundefreunde treffen.
Da Kan leider nicht ins Wasser geht, habe ich wegen der Hitze seinen Bauch scheren lassen. Welche Erleichterung, das hatte ich nicht gedacht, denn danach war er viel munterer.
Bei Gewitter bekommt Kan panische Angst und stieg mir einmal auf die Rückenlehne vom Sofa und wollte die Wand hoch klettern. Er kam nicht zur Ruhe, versteckte sich auch nicht in meiner gebauten Höhle, wie meine anderen Hunde. Aber mein Tietrarzt gab mir ein Antidepressiva, was super geholfen hat. Er wird nicht müde, sondern ist einfach gelassen. Vor allen Dingen wirkt es nach ca. 10-15 Minuten. Alles was ich sonst vorher ausprobiert hatte funktionierte nicht.
Trotz seiner Liebenswürdigkeit, kann Kan auch anders, denn er hat sein Selbstbewußtsein aufgebaut. Da war einmal ein sehr unverträglicher Hund am Supermarkt angebunden, den ich schon aft gesehen hatte, der auf uns los stürzen wollte und die Leiste, wo er angebunden war, abriss. Zum Glück stürzte die Hundehalterin aus dem Markt und konnte ihn gerade noch so festhalten. Wir waren mit einem "kleinen" Hundefreund um die Ecke gebogen, der auch gleich nach vorne ging. Aber Kan drängte ihn zurück, als wolle er sagen, das regel ich, du bist zu klein. Das erste mal hörte ich ein ganz tiefes knurriges Bellen von Kan mit gefletschen Zähnen. Wäre der Hund nicht festgehalten worden, wage ich mir nicht auszudenken, wie das ausgegangen wäre. Die Leute drumherum nahmen großen Abstand. Sonst geht Kan eher im Bogen um solche Hunde, aber wird er angegriffen wird er sich verteidigen.
So das war alles und wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag Abend.

Antworten